Der Großteil der Positionen wird nach Bonn, Deutschland, verlegt, einige nach Madrid, Spanien.
UN-Entwicklungsprogramm verlagert signifikanten Teil der in New York angesiedelten Stellen
20. Januar 2026
UN Campus Bonn
New York, 19. Januar 2026 – Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat heute angekündigt, einen substantiellen Teil der derzeit am Hauptquartier in New York, USA, angesiedelten Stellen zu verlagern.
Der Umzug ist Teil eines kontinuierlichen Anpassungsprozesses an veränderte finanzielle und entwicklungspolitische Rahmenbedingungen und um Partnerschaften zu stärken. Das erlaubt UNDP in Zukunft noch besser Menschen zu unterstützen, die Hilfe am meisten benötigen.
Konkret, geht es um 400 Stellen, von denen etwa drei Viertel nach Bonn, Deutschland, und etwa ein Viertel nach Madrid, Spanien, verlegt werden.
Damit wird die UNDP-Präsenz in Bonn künftig mehr als 400 Stellen umfassen. Die Stadt ist bereits seit Langem Sitz des UN-Freiwilligenprogramms (UNV), das Teil der UNDP-Familie ist.
UNDP ist dankbar für das Angebot von Deutschland und Spanien, die Organisation aufzunehmen. Die verstärkte Präsenz vor Ort vertieft die enge Zusammenarbeit zusätzlich.
UNDP wird sich weiterhin auf sein Kernmandat konzentrieren: Armut zu überwinden, Ungleichheiten zu verringern, die Umwelt und das Klima zu schützen sowie Stabilisierung und Wiederaufbau in Krisengebieten zu fördern.
UNDP ist in etwa 170 Ländern und Regionen tätig und beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter, von denen die überwiegende Mehrheit – über 19.000 – in Länder- und Regionalbüros tätig ist. Weniger als 7 Prozent sind in New York stationiert, der verbleibende Teil an weiteren Standorten. New York bleibt auch weiterhin das Hauptquartier von UNDP.
Anfang 2026 hat UNDP außerdem 30 Stellen von New York in seine Regionalbüros in Afrika, Lateinamerika und der Karibik, den arabischen Staaten, Zentral-Europa sowie Asien und dem Pazifik verlagert, um Mitarbeiter dorthin zu bringen wo die Arbeit umgesetzt wird.